SV Aichstetten e.V.
Die Macht am Bahndamm

Viertelfinaleinzug nach knappem Sieg gegen den TSV Opfenbach

Walter Rölle, 15.04.2022

Viertelfinaleinzug nach knappem Sieg gegen den TSV Opfenbach

Im Achtelfinale empfing die Mannschaft von Ingo Eschweiler den Ligakontrahenten aus Opfenbach, der eine Runde zuvor den SC Unterzeil-Reichenhofen mit 6:1 eliminierte. Die Mannschaft war gewarnt und musste den verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfall einiger Akteure auffangen. Aber das ist bislang die große Stärke der Mannschaft, andere Spieler sprangen in die Bresche und machten ihre Sache richtig gut. Gestern waren dies Ch. Weißenhorn, J. Huber, M. Kulovitsch, Th. Mayeb und Debütant S. Hlawatschek - die alle zuletzt nicht von Beginn an spielten. Nur so kann und wird man Erfolg haben - als Team!

Aichstetten war über die gesamte Spielzeit die tonangebende Mannschaft in einer insgesamt intensiven und fairen Partie, die von SR Tolga Karaüc hervorragend geleitet wurde. Opfenbach hatte in der ersten Hälfte große Mühe den eigenen Kasten sauber zu halten und S. Zeh und Th. Mayeb hatten dabei wohl die besten Einschusschancen. Die Gäste wehrten sich nach Kräften, konnten aber nur eine Halbchance, nach einem ruhenden Ball, für sich verbuchen. Torlos ging es dan auch in die Kabinen. Nach der Pause stellten die Platzherren etwas um, der Druck blieb hoch auf das Gästetor. Der Spielführer des TSV, M. Selbenbacher, klärte einige Male in höchster Not und war bei den Gästen der MVP. Die Anzahl der Eckbälle für die Gastgeber war auf ca. 20 gestiegen und der Strafraum des TSV blieb intensiv bespielt. Th. Mayeb scheiterte mit dem Kopf und auch so mancher Zentimeter fehlte bei den Angriffen. Die Einwechslungen von T. Huber und S. Hlawatschek brachten nochmal frischen Wind. L. Kling, wurde 10 Minuten vor Spielende, auf den Weg zum Tor, an der Strafraumkante, gefoult und L. "Lewandowski" Fleck zirkelte den Ball um die Mauer auf das Torwarteck. Der Keeper war noch am Ball, doch vom Innenpfosten ging er ins Netz. Das Aluminium auf der anderen Seite rettete den SVA vor dem Ausgleich, ein Kopfball von Selbenbacher prallte von der Unterkante auf die Torlinie und von dort klärte TW A. Seitz. Das war knapp! Insgesamt ein verdienter Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Gäste aus dem Spiel heraus keine Chancen erspielen konnte. Zwei Chancen in Durchgang zwei nach langen Freistoßflanken, sind dann für ein Viertelfinaleinzug zu wenig und bestätigen den Gastgebern die gute Arbeit nach hinten.

Nächster Gegner, daheim, ist am Vatertag, Donnerstag, den 26.05.2022 ab 15.00 Uhr Bezirksligist SG Baienfurt.