element
zurück

2. Mannschaft - Kreisliga B6

FC Lindenberg 1907 II vs. SV Aichstetten II
4 : 2

Co-Coach P. Mutzek hatte wahrlich eine nervenzehrende Woche, um den Kader für das schwierige Spiel beim Tabellenzweiten FC Lindenberg zusammenzustellen. Sage und Schreibe 41 (!) Absagen häuften sich durch Verletzungen und anderweitig bedingter Abwesenheiten. Wahrscheinlich hat man Dich ja auch gefragt ob Du aushelfen kannst, lieber Leser. Es ging sogar so weit, dass M. Herrmann kurzfristig ins Tor der Reserve stehen musste und später bei der Ersten weitere 90 Minuten als Stürmer abspulen musste.

Spaß beiseite, die Mannen von Coach P. Mutzek präsentierten sich ziemlich ordentlich gegen den klaren Favoriten. Dennoch ging das Heimteam nach einem Steckpass bereits nach vier Minuten in Führung. Nur 60 Sekunden später glich T. Leblebici für den SVA aus, indem er den Ball vom Torwart abnahm und ins leere Tor einschob. Die Partie war nun ausgeglichen, mit mehr Ballbesitz für den FC Lindenberg. M. Bisenberger hatte die SVA-Führung auf dem Fuß, schob vor dem Gästekeeper aber neben das Tor. Nach einer viertel Stunde musste die Partie noch kurz unterbrochen werden, weil der Schiedsrichter einen Krampf hatte und sich kurz behandeln ließ. In der 30. Minute erzielten die Gastgeber das 2:1 nach einer schönen Kombination im SVA-Strafraum. Leider war der Ball davor im Aus, aber der Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen. Sehr bittere Entscheidung, weil ab jetzt der FCL weiter drückte. Das 3:1 fiel nach einem Eckballgetümmel heraus, bei dem SVA-Keeper M. Herrmann eigentlich eine Hand auf dem Ball hatte – wiederum war der Schiedsrichter leider anderer Meinung (45.).

Hälfte zwei begann gleich, wie sie aufhörte. Lindenberg hatte weiterhin ein Chancenplus, aber die SVA-Spieler wehrten sich so gut sie konnten. S. Sälzle gab nach über drei Jahren Fußballabstinenz sein Comeback. Hoffnung keimte beim SVA auf, als M. Bisenberger einen fatalen Rückpass abfing und den Ball dieses Mal im Tor zum 3:2 unterbrachte (57.). Das 4:2 fiel dann erneut nach einem Eckballgetümmel heraus (73.). Fünf Eckballgegentore in den letzten beiden Spielen sind leider deutlich zu viele. Zum Vergleich: Ohne diese Gegentore hätte man toretechnisch zweimal noch ein Unentschieden erreicht gegen die beiden Bestplatzierten. M. Herrmann verhinderte mit starken Paraden noch mehrere Male eine höhere Niederlage.

Am Ende stand eine verdiente Niederlage gegen den FC Lindenberg II. Dennoch lieferte die Zwoite einen ordentlichen Kampf ab, belohnte sich selbst aber nicht. Hervorzuheben sind die beiden Debüts von den A-Jugend-Spielern T. Gehring und T. Waizenegger sowie von S. Sälzle, die allesamt eine sehr gute Leistung brachten und mit ihrem Einsatz womöglich auch eine Spielabsage verhinderten. Man konnte sehen, was gegen ein Team aus der vorderen Tabellenregion möglich wäre, wenn man mit einem konstanten Kader planen könnte. Leider überwiegen momentan einfach die unzähligen Verletzten sowie anderweitig wichtigere Dinge. Nächste Woche trifft der SVA um 12:30 Uhr auf den SV Waltershofen II, den man mit einem Sieg in der Tabelle überholen kann.